Warum sollten Sie als Betreiber Ihre Photovoltaikanlagen regelmäßig reinigen lassen und dazu eine Fachfirma wie Sunny Clean beauftragen?

 

 

 

 

Leistungsvermindernde Verschmutzung betrifft die Photovoltaikmodule aller Hersteller, unabhängig von der Dachneigung, der Lage und den Umwelteinfluss.

 

Der Standort Ihrer PVA:

 

Entscheidend der Standort, er entscheidet über das Maß an aufgelagerter Verschmutzung in einem bestimmten Zeitraum entsteht und sich aufbaut.

Es gibt gute Ausnahmestandorte, beispielsweise dort, wo Ihre PV-Anlage hart im Wetter steht. Wenn der Wind in beständiger Bewegung eine nur geringe Luftverschmutzung mit sich trägt und am Standort selbst keine besonderen Emissionen entstehen, können solche Photovoltaikanlagen auch noch ohne Reinigung nach 6 oder 8 Jahren wie neu aussehen. Selbst Kuhställe müssen an Ausnahmestandorten erst nach mehreren Jahren Laufzeit gereinigt werden. Dies sind aber eben Ausnahmestandorte.

 

Gibt es einen erhöhten Schmutzeintrag aus der Windrichtung, oder in unmittelbarer Umgebung der PV Anlage, kann sogar eine jährliche Reinigung der Photovoltaikmodule erforderlich sein. Unabhängig vom Anstellwinkel und der Glasqualität. Dies betrifft hauptsächlich die Landwirtschaft und gewerbliche Standorte.

 

Der Anstellwinkel der Module:

 

Photovoltaikanlagen mit einer geringen Dachneigung oder Aufständerung von unter 20° verschmutzen schneller als steiler aufgestellte. Aus Sicht des Solarreinigers sind Dachneigungen unter 10° kritisch zu betrachten, da das Regenwasser dann die Umgebungsstäube nicht herunterwaschen kann. Schmutzschichten verkleben und reichern sich rasch an. Das Regenwasser bleibt sehr lange auf den Gläsern stehen und löst chemisch-physikalische Reaktionen im Solarglas aus. Steile PV-Anlagen über 36° können länger sauber bleiben. Hier ist dennoch zu prüfen, ob sich in den Schlitzen („Gaps“) zwischen Glas und Rahmen Moose, Flechten und Pilze ansiedeln, die im Schlimmsten Fall sogar zu Hot-Spots führen können.

 

Die unterschiedlichsten Verschmutzungsarten:

 

An emissionsreichen Standorten und in deren Umgebung hat man meist eine dominante Hauptverschmutzungsart. Das können Dämpfe sein, Gase, Fette, verschiedene Stäube usw. Alles Emissionen aus unterschiedlichen Materialien und Stoffen. Diese können auch als Mehrfachemission im Mix auftreten und sich nachhaltig auf Ihren Modulen ansammeln.

 

Alle anderen PV Standorte zeigen auf den Photovoltaikmodulen den regionalen und überregionalen Schmutzeintrag, den der Wind an diesen Ort trägt. Die Verschmutzungen können am Standort abhängig von der Gebäudehöhe, der umgebenden Bebauung und Geländeformation verschieden sein. Sehr viele Verschmutzungen sind chemisch-reaktiv. Solche Verschmutzungen stammen beispielsweise von Heizungsanlagen. Ohne rechtzeitig, fachgerechte Reinigung können diese im Laufe der Zeit die Glasqualität von PV-Modulen mindern.

 

Pflanzenwachstum auf Modulen:

 

Die Ansiedlung von Pilzen, Moosen, Flechten usw. ist primär standortabhängig. Der Anstellwinkel, bzw. die Dachneigung sind dafür beinahe irrelevant.

Sind die Lücken (Gaps) zwischen Modulrahmen und Glas sauber definiert und eng gearbeitet, hat man etwas länger Zeit um die hartnäckige Ansiedlung zu unterbinden. Ist aber der organische Eintrag aus der Luft stark genug, siedeln Flechten sogar auf dem blanken Glas.

 

Modulglasqualität und Glasgüte: 

 

Als Solarreiniger ist man täglich mit all den unterschiedlichen Modulqualitäten konfrontiert. Nicht immer kann man in Erfahrung bringen welche Glasqualität verbaut wurde. Häufig sucht man in den Handhabungsrichtlinien vergeblich nach Hinweisen auf Herstellungsverfahren, Antireflexbeschichtung etc. Jede Baureihe kann verschieden sein. Im Laufe der Zeit kennt man die herstellerbedingten Unterschiede. Es gibt PV-Modulhersteller, deren Gläser grundsätzlich wesentlich weniger verschmutzen und sich leichter reinigen lassen.

 

Je nach Bauart, Glasgüte und Verschmutzung muß die handwerkliche Ausführung des PV-Reinigers angepasst werden. Liegen keine entsprechenden Hinweise vor, muss der Solarreiniger vorsorglich von empfindlichen Glasoberflächen mit Beschichtung in degradativem Zustand ausgehen. Die Verwendung von rotierenden Bürsten ist in den Fällen deshalb vorsorglich zu unterlassen, hier bieten sich weiche Spezial-Bürsten an.

 

Unverständlich ist für den Solarreiniger, wenn sich die Handhabungsrichtlinien der Hersteller stark unterscheiden, oder sogar widersprechen. Denn die verbauten Materialien sind mehr oder weniger die gleichen. Vom einen Hersteller wird VE Wasser zum Reinigen der Photovoltaik-Module mit Floatglas oder TVGlas (thermisch vorgespannt) untersagt, um einer Korrosion vorzubeugen. Vom nächsten Hersteller wird entmineralisiertes Wasser nicht ausgeschlossen oder sogar empfohlen. 

 

Für eine weiterführende Beratung und fachlichen Austausch sind wir gerne für Sie da.